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UNSERE MALTECHNIKEN: Aquarellieren mit Anilina: Malen mit Erdpigmenten: Lebe den Moment in Harmonie mit der Natur, und experimentiere mit deiner eigenen Kreativität. Andine Landschaftsaquarelle: Lass dich in das faszinierende Naturschauspiel der Anden ein, und betrachte, wie die intensive Sonneneinstrahlung die Landschaft in ein wechselhaftes Licht- und Schattenspektakel eintaucht. Die mal kraftvollen und kontrastreichen, mal melancholisch-nuancierten Stimmungen lassen den Moment intensiv erleben und den Alltag vergessen. Male deine Eindrücke mit Anilina-Aquarellen. Die prekolombine Kunst:Im antiken Südamerika wurde die Erde als lebendiges Wesen geachtet, welches fühlte, den Geschöpfen Leben gab, und sich zeigte, indem es die Früchte des Lebens gewährte. Wir befassen uns mit den verborgenen Kräften und mit dem Spiritus der Dinge, mit den Glaubensvorstellungen, Mythen und Filosofien, welche die Menschen entwickelten, um sich die Welt zu erklären. Wir lassen uns leiten durch die
900- 1400 n.Chr. Mit der Chancaykultur erreichte die Textilmalerei ihren Höhepunkt. Sie sticht durch ihre moderne Wirkung und ihre lebhaft bewegte Komposition hervor. Dabei wurden drei Techniken angewendet: Das direkte Malen mit dem Pinsel mit freier Handführung, der Stempeldruck und die Technik der Knoten-Färberei (ähnlich wie Batik). Der Künstler liess sich durch seine Instinkte und Intuitionen leiten, durch das Wunder, das Unerklärliche. Es ist die tiefste, direkteste und natürlichste Verbundenheit mit der Kunst, der spontane Ausdruck einer Weltanschauung, die er sich magisch aneignete.
500 - 900 n. Chr. Die Kunst der Huari beeindruckt mit der estetischen Schönheit ihrer Abstrakte, welche sich durch Eleganz und pulsierende Vibration auszeichnet. Die malerischen Webereien waren wahrhafte visuelle Vermittler einer komplexen Glaubenslehre. Die Prister bekleideten sich buchstäblich mit einem ideologischen Kosmos, viele Textilien wurden aber auch für rituelle Zwecke und Opfergaben verwendet. In ihrer Kunst erfolgte der Abstraktionsprozess in drei Phasen und gibt einen interessanten Einblick in ihre künstlerischen Konzepte.
100 - 800 n. Chr. Die Mochicakultur hinterliess uns nicht nur erstaunliche Wandmalereien, sondern auch eine hochwertig modelierte Töpferkunst, welche sie mit feinsten Pinselmalereien dekorierten. Die Mochicas erzählen uns in visueller Weise ihre Weltanschauung auf rot - und cremefarbiger Keramik . Auffallend ist die Dynamik der Szenen und die lebhafte Bewegung der Personen. Die Themen sind an die magisch-religiöse Welt gebunden und gewähren uns einen staunenswerten Einblick in Kämpfe und Gefechte, Prozessionen, rituelle Zeremonien, die Ergreifung des Haares, Jagdt von Hirschen, Raubkatzen, Füchse und Robben, rituelle Wettläufe und erotische Szenen.
Paracas, im Labirinth unerschöpflicher Wandlungen und visueller Täuschungen 1000 - 200 n. Chr. Die Natur, die Realität, die magisch-religiöse Welt, alles ist in Bewegung, verändert sich, keimt und spriesst unaufhörlich. Die Künstler Paracas thematisierten nicht nur die rein physische Erscheinung eines menschlichen, pflanzlichen oder göttlichen Wesens, sondern vermittelten es in seiner Ganzheitlichkeit, mit seinem ganzen Potenzial, wo die Schöpfung, die Fruchtbarkeit und die Entfaltung fundamental sind. Sie webten und bestickten ihre Textilien, welche rituelle Decken für die Mumien waren. Die Formen und die Themen vereinigen sich mit der Kraft einer visuellen Metapher und widerholen sich mit anderen Komponenten, einen konzeptuellen Rhythmus mit viel Dynamik schaffend. Paracas ist textile Farbenpracht, ist die symbolische Lektüre eines fabelhaften Pantheons der Götter und mythischen Erzählungen. |
Apulaya - Center for Andean Music & Art
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